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"Wer war ich? Wo bin ich? Warum... geschieht... das... hier?"

»Verdammt nochmal, es ist Freitagmorgen! Warum können Vögel eigentlich nicht wegen Ruhestörung belangt werden?« Kyra quälte sich hoch, warf ihrem behaglichem Bett noch einen letzten sehnsüchtigen Blick zu, streckte ihre feingliedrigen Arme hoch in die Luft und gähnte erstmal ausgiebig. Der Blick in den Spiegel verriet ihr, dass ihre langen, ebenholzschwarzen Haare ziemlich strubbelig waren und auch ihre mandelförmigen grünen Augen blickten noch recht verschlafen drein. Trotz allem war Kyra einverstanden mit dem was sie vor sich erblickte. Sie streckte ihrem Spiegelbild noch schnell die Zunge raus und stürmte noch im Pyjama die Treppe runter. Schließlich beabsichtigte sie heute ihren Geburtstag zu feiern und wie jedes Jahr freute sie sich wieder enorm, auch im Hinblick auf die damit verbundenen Geschenke. Vielleicht würde sie endlich das Mountainbike bekommen, dass sie sich erhoffte, seit sie es das erste Mal im Schaufenster des örtlichen Fahrradhändlers erblickte. Sie spürte im Geiste schon den Fahrtwind über ihre Haut wehen, wie er ihr zärtlich durchs Haar streifte und ihr zuflüsterte: "Frei wie ein Vogel, flieg mit mir, mein Kind!", doch sie schüttelte energisch den Kopf um die Flausen wieder loszuwerden und ging ins Wohnzimmer, wo ihre Mutter Charlene am Abend vorher bereits den Geburtstagstisch vorbereitet hatte. Wie immer hatte sie sich dabei sehr viel Mühe gegeben und nun blickte Kyra auf die vielen bunt verpackten Geschenke, die in einem Halbkreis eine siebzehn aus farbigen Schokolinsen umgaben. Neugierig schaute sie im Raum umher, aber konnte nichts entdecken, was auch nur annähernd einem Fahrrad ähndelte. Ein wenig enttäuscht begann sie die Präsente ihrer Eltern zu öffnen und nach den obligatorischen nützlichen Elterngeschenken wie Socken und Schulmaterialien, lag nur noch ein ungeöffnetes Päckchen auf dem Tisch. Langsam und bedächtig löste sie die Schleife und trennte vorsichtig die Klebestreifen von dem für die Buchhandlung typischen Einpackpapier. Das Buch, das da in ihrer Hand lag, entpuppte sich nach den anfänglichen Reinfällen jetzt als wahre Sensation. Auf dem grünen Einband leuchtete ihr in silbernen Buchstaben der verheißungsvolle Titel "Da Sil´eat Ori" entgegen. Begeistert fiel sie ihrer Mutter um den Hals, bedankte sich überschwänglich und verkündete aufgeregt, dass sie es sofort anfangen würde zu lesen. Doch bevor sie in diese neue und aufregende Welt abtauchen durfte,musste sie noch ihren schulischen Verpflichtungen nachkommen, was ihre Mutter ihr liebevoll ins Gedächtnis rief.

Sie huschte nach oben, schlüpfte in ihre Klamotten, packte ihre Umhängetasche mit ihren Schulsachen, küsste ihre Mutter zum Abschied noch schnell auf die Wange und rannte zur Bushaltestelle. Grade noch rechtzeitig, denn der Bus fuhr just in dem Moment vor, indem sie ankam. Nach dem Einsteigen, ließ sie sich auf einen freien Sitz fallen und holte erstmal tief Luft. »Pünktlichkeit war ja noch nie deine Stärke!« hörte sie eine Stimme sagen. Sie gehörte zu Stuard mit dem sie zusammen auf die Sheridan High besuchte und der gleichzeitig ihr bester Freund war und der ihr aber immer wieder Predigten über ihr Zeitgefühl hielt. »Lass gut sein Stu, ich hab´s ja noch geschafft« antwortete Kyra. »Ja, aber auch nur so gerade eben. Weißt du denn nicht mehr, was die Manson gesagt hat?« Natürlich wusste sie das. Mrs. Manson war ihre Klassenlehrerin, sehr streng aber gerecht und sie hatte Kyra mit dem Schulverweis gedroht, falls sie in diesem Halbjahr nochmal unentschuldigt zu spät kommen würde. Kyra sah das Ganze nicht so eng. Immerhin waren es nur noch 2 Wochen bis zu den Sommerferien und damit bis zu ihrem Abschluss. Leider war Mrs. Manson gerade in dem Punkt völlig humorlos. Die gesamte Lehrerschaft hielt ihr immer wieder Vorträge über ihre Fehlzeiten und das sie sich damit nirgendwo bewerben könne. »Immerhin hab´ ich gute Noten« war Kyras beliebtestes und bestes Argument. Die vorsichtigen Einwände, dass Personalchefs nicht nur auf die Noten schauen, ließ sie nicht gelten.
Stu war da ganz anders. Genauer gesagt war er das komplette Gegenteil von ihr und sie nannte ihn des öfteren gerne mal Spießer, auch wenn oder vielleicht auch gerade weil er es nicht ausstehen konnte, wenn sie ihn so rief. Die beiden waren die Klassenbesten, schrieben beinah identische Noten und hatten den gleichen Musikgeschmack, das war aber auch alles, was sie gemeinsam hatten.
Im Moment war das alles jedoch irrelevant, denn sie waren an der Schule angekommen. Als Kyra sich erhob, um aus dem Bus zu steigen, hielt Stu sie am Arm fest. »Fast hätte ich es vergessen, das hier ist für dich«, sagte er und drückte ihr ein kleines Päckchen in die Hand. »Alles Gute zum Geburtstag, meine Kleine!« Kyra lachte, er hatte also doch dran gedacht. Seit Wochen hatte sie sich so auf diesen Tag gefreut und so oft davon geredet, dass Stu ihr immer öfter drohte, dass er ihren Geburtstag mit Absicht vergessen würde, wenn sie nicht endlich mal die Klappe halten würde. Und nun bekam sie sogar ein Geschenk von ihm. »Dankeschön Großer, sei mir nicht böse, aber ich pack´ das nachher in Ruhe zu Hause aus.« »Ja ist okay, aber nur unter einer Voraussetzung: Wenn du´s ausgepackt hast, rufst du mich an und sagst mir, ob es dir gefällt.« Sie willigte ein und sie betraten zusammen ihr Klassenzimmer.

Der Tag wollte und wollte einfach nicht enden. Irgendjemand schien die Zeiger der Uhr im Klassenzimmer manipuliert zu haben, zumindest wirkte es so. Wie immer wenn ihr langweilig war, begann sie zu träumen und stellte sich vor, das sie ganz woanders wäre. Manchmal befand sie an Orten die sie irgendwann mal in einer Fernsehdokumentation gesehen hatte und die ihr gut gefallen hatten, manchmal hingegen hielt sie auch an Orten auf, die nur in ihrer Fantasie existierten. Besonders hatte es ihr der „Wald des Träumers“ angetan. Sie wusste nicht, wie sie auf die Idee kam ihn so zu nennen, aber irgendwas in ihr wusste einfach, dass das der Name dieses Waldes war. Auch jetzt wanderte sie wieder mal zwischen den majestätischen Bäumen mit den prachtvollen grünen Wipfeln herum, betrachtete die exotischen, farbenfrohen Blumen und Gräser, die es, laut ihrer Biologielehrerin, nur in ihrer Fantasie gab. Ihr vorlautes Mundwerk brachte sie öfter mal auf absurde Ideen, wie Mrs. Carter nach ebendiesen Gewächsen zu fragen. In der Ferne lag ein Fluss mit kristallklarem Wasser, doch immer wenn sie ihre Schuhe auszog um die Füße in das kühle Nass zu tauchen, nahm ihr Traum ein abruptes Ende. Also begnügte sie sich heute damit, flache Steinchen über die Wasseroberfläche tanzen zu lassen und die herrlich frische Luft einzuatmen, grad so als ob sie jede Pore ihres Körpers damit füllen wolle. Doch plötzlich riss sie ein schrilles Klingeln aus ihrem Traum; die Pausenglocke meldete sich lautstark zu Wort. Das war das lang erwartete Signal für ihren Körper, sie stopfte all ihre Unterlagen auf einmal in ihre Tasche, schmiss sich ihre Jacke über die Schulter und sauste nach draußen. Endlich Wochenende! Drei wundervolle Tage keine nervigen Klausuren, Tests und Mitschüler, sondern einfach nur ausschlafen, faulenzen und nur das tun auf was man gerade Lust verspürt. Kurz nachdem sie die Bushaltestelle erreichte wurde sie von Stu eingeholt. Völlig außer Atem blieb er neben ihr stehen und sah sie fragend an. »Mensch, du hast es heute aber eilig! Liegt heute noch was besonderes an? Ich meine natürlich, außer das wir deinen Geburtstag feiern?« »Ich hab´s dir doch schon so oft gesagt, ich möchte nicht feiern« erwiderte sie. »Ich hab einfach keine Lust auf die ganzen Idioten, die mich während der Schulzeit wie Luft behandeln, aber wenn ich eine Party veranstalte so tun als ob sie meine besten Freunde wären, damit ich sie einlade und sie somit ein fast kostenloses Besäufnis haben.« Sie hatte sich in Rage geredet und war gegen Ende hin schon richtig laut geworden. Stu starrte sie zuerst fassungslos an und brach dann plötzlich in schallendes Gelächter aus. »Du bist richtig niedlich wenn du sauer bist, hat dir das schonmal jemand gesagt? Man könnte fast meinen, du bist ´ne Zeitbombe, die jeden Moment in die Luft geht.« Unwillkürlich fing sie auch an zu grinsen. Stu hatte ein sehr ansteckendes Lachen, so dass man nicht anders konnte als mit zu lachen. Leider hatte er ja Recht. Sie explodierte sehr schnell, aber glücklicherweise regte sie sich genauso schnell wieder ab. »Wenn du willst, kannst du heute Abend gern auf ´nen kleinen Umtrunk vorbeikommen.« Er stimmte zu und so verabredeten sie sich.

Als Kyra dann zu Haus eintraf, war auch ihr Vater Derek schon zugegen. »Hallo Darling!« begrüßte er sie. »Geh doch mal nach draußen, da wartet noch etwas auf dich.« Sie zuckte mit den Schultern und bewegte sich Richtung Terrassentür um den Garten zu betreten. »Mach bitte die Augen zu,“ tönte Derek´s Stimme zu ihr rüber „sonst verdirbst du die Überraschung!« »So toll kann´s ja nicht werden« dachte sie, aber schloß trotzdem gehorsam die Augen. Ihr Vater nahm sie an der Hand und führte sie hinaus. »So, jetzt darfst du die Augen wieder aufmachen!« Sie öffnete selbige und sah einen undefinierbaren Hügel vor sich, der mit mehreren Bettlaken abgedeckt wurde. Im ersten Moment blitzte das Bild des Mountainbikes vor ihrem inneren Auge auf, aber nach erneutem Betrachten fiel ihr auf, dass es dafür zu klotzig und sowieso viel zu groß war. Derek stand daneben wie eine Assistentin aus einer dieser schlechten TV-Gameshows und wirkte unglaublich albern dabei. Mit einem Ruck entfernte er die zusammengebundenen Bettlaken und es kam ein kleines, rotes Cabrio mit einem schwarzen Verdeck zum Vorschein. Kyra konnte sich ihres Glückes nicht bewusst werden; das war tatsächlich ihr absoluter Traumwagen, und es erschien ihr als ob das Auto es kaum erwarten könne die Strassen mit ihr zusammen unsicher zu machen. »Oh Daddy, du bist doch wirklich der Allerbeste!« jubelte sie und fiel ihm um den Hals. Ihr Vater schaute sehr zufrieden. »Schön das er dir gefällt, ich war mir nicht ganz sicher, ob ich den Richtigen ausgesucht habe.« Kyra konnte es immer noch nicht begreifen. Nie wieder würde sie sich morgens abhetzen müssen um den Schulbus zu erwischen, sondern konnte einfach ganz lässig mit dem Auto zur Schule fahren. »Na komm, steig schon ein und dreh´ mal ´ne Runde damit.« Bedächtig ging sie hin und strich mit der Hand über den Lack. »Du und ich werden viel Spaß miteinander haben« flüsterte sie dem Auto zu, während sie die Fahrertür öffnete und sich auf die glatten Ledersitze setzte. Der angenehme herbe Ledergeruch stieg ihr in die Nase und sie sog ihn ein, als ob ihr Leben davon abhänge. Derek drückte ihr den Schlüssel in die Hand und als sie den Motor startete schnurrte selbiger so sanft wie ein Kätzchen. Ihre Mutter hatte das Treiben vom Haus aus betrachtet und öffnete das Gartentor, damit Kyra sofort durchstarten konnte. Kyra hingegen öffnete erstmal das Verdeck, immerhin war es wunderbar warm mit strahlendem Sonnenschein und sie hatte das Bedürfnis sich erstmal noch ein wenig mit dem Auto vertraut machen. Vorsichtig ließ sie die Kupplung kommen und trat sachte auf´s Gaspedal. Langsam rollte der Wagen an und nahm Geschwindigkeit auf. Während sie an ihren Eltern vorbei fuhr hörte sie noch die Stimme ihrer Mutter, die ihr etwas ähnliches wie: »Bleib bitte nicht zu lange weg, wir wollen gleich noch essen« und »Fahr vorsichtig mein Täubchen« hinterher rief. Zuerst fuhr sie nur ziellos durch die Gegend um sich an den Wagen zu gewöhnen, doch als sie glaubte ihn zu kennen, bog sie zum Highway ab. Das war das wahre Leben! Der Wind zerzauste ihre Haare und sie überkam ein Gefühl von absoluter Leichtigkeit und Freiheit, doch merkwürdigerweise auch ein leichtes Hungergefühl. Seufzend fuhr sie die nächste Abfahrt wieder runter und schlug den Weg nach Hause ein. Ihre Eltern saßen bereits am gedeckten Tisch und erwarteten sie schon. Sie setzte sich dazu und begann zu essen. Die neugierigen Blicke der Beiden ignorierte sie dabei geflissentlich. Nach circa 10 Minuten platzte es aus Derek heraus: »Nun erzähl schon! Wie fährt er sich?« Kyra kaute genüsslich zu Ende, schluckte und wischte sich gründlich den Mund ab. Danach griff sie zu ihrem Getränk und kippte es in einem Zug runter. Ihr Vater blickte weiterhin erwartungsvoll zu ihr rüber. »Fährt sich gut« sagte sie dann und fuhr mit dem Essen fort. »Muss ich dir denn alles aus der Nase ziehen?« fing Derek an sich zu beschweren. »Gab es denn keine besonderen Vorkommnisse?« Kyra verneinte dieses. »Es macht riesigen Spaß mit ihm zu fahren, er schaltet so wie er es soll und hat bis jetzt keine Merkwürdigkeiten gezeigt.« Erleichtert ließ Derek sich zurück sinken. »Gut, anscheinend hat mich der Verkäufer doch nicht über´s Ohr gehauen.« Kyra schmunzelte. Ihr Vater neigte dazu sehr paranoid zu sein und sie hoffte insgeheim, dass diese Angewohnheit nicht vererbt wurde. Als dann alle mit dem Essen fertig waren und  Charlene den Tisch abräumte fiel Kyra ein, dass Stu ja noch vorbeikommen wollte und sie ihre Eltern davon noch nicht in Kenntnis gesetzt hatte. »Mom, Dad, Stu will nachher noch zu ´nem kleinen Sit-Inn herkommen. Könnte also vielleicht ein bisschen lauter werden, nur damit ihr Bescheid wisst.« »Ja, ist okay!« klang die Stimme ihrer Mutter aus der Küche »Aber nicht, dass ihr Beiden mir nachher besoffen im Haus rumtorkelt und schmutzige Lieder singt« scherzte ihr Vater. Solche Scherze kannte Kyra schon von ihm und er wusste auch, dass sie so etwas nie machen würde. »Geht in Ordnung« lachte sie und verschwand nach oben in ihr Zimmer.

Dort angekommen hatte sie noch keine Lust ihre Hausaufgaben zu machen und sah sich in ihrem Zimmer um. Der Schein ihrer Leselampe auf dem Nachttisch tauchte das Zimmer in ein dämmeriges Licht.  Eigentlich fand sie die Lampe schrecklich hässlich, aber irgendetwas in ihr weigerte sich selbige zu entsorgen. Sobald man das Zimmer betrat, hatte man einen prachtvollen Blick auf ihre mit Büchern voll gestellten Regale, deren Anblick sie immer daran erinnerte welch wundervollen Stunden sie bei der Lektüre jedes Einzelnen verbracht hatte. Sie ließ sich auf´s Bett fallen und überlegte sich eine sinnvolle Tätigkeit. Schweren Herzens hatte sie sich gerade entschlossen sich ihren Hausaufgaben zu widmen, als sie erst die Türklingel und dann unverständliches Gemurmel, das aber irgendwie erfreut klang, hörte. Kurz danach vernahm sie das unmissverständliche Geräusch von Schritten, die auf der Treppe polterten und da klopfte es schon an ihrer Zimmertür. »Es ist offen« rief sie und Stu trat ein. Er setzte sich neben sie auf´s Bett und begrüßte sie. »Hat sich irgendwas Aufregendes ereignet in den letzten Stunden, die wir getrennt waren?« fragte er sie und sie erzählte ihm mit leuchtenden Augen von ihrem neuen Auto. Da die Beiden nicht Kyra´s Leidenschaft für Autos teilten, ließ ihn das Thema ziemlich kalt und er wechselte zum nächsten über. »Hast du die Hausaufgaben schon fertig?« fragte er. »Nein, ich war gerade am überlegen ob ich damit anfangen solle, als du gekommen bist.« »Wenn du willst, kann ich dir dabei helfen. Ich hatte heute im Unterricht den Eindruck, als ob du nicht ganz bei der Sache bist.«
Kyra nahm dankend an, aber schwieg sich zu ihrer geistigen Abwesenheit aus. Stu beließ es Gott sei Dank auch dabei und fragte nicht weiter nach. Als sie ihre Tasche aufschlug um ihre Unterlagen zu holen, fiel Stu´s Geschenk raus. »Wie ich sehe, hast du es noch nicht geöffnet.« bemerkte Stu. »Nein, ich hab´ da gar nicht mehr dran gedacht, aber ich werde es jetzt in deinem Beisein auspacken. So brauch ich dich wenigstens nicht anrufen, wie es mir gefällt« sagte Kyra und lächelte ihn an. Sie legte das Päckchen auf ihren Schoß und eine seltsame Unruhe überkam sie. Mit zitternden Fingern begann sie das anscheinend hastig umgebundene Packband zu lösen, hielt dann aber inne. Sie wusste selbst nicht warum, aber irgendetwas in ihr sträubte sich dieses Geschenk zu öffnen. Unvermittelt fragte sie Stu: »Glaubst du an Dinge, die man nicht berühren sollte, weil sie böse sind?« Stu wirkte auf einmal merkwürdig nervös.

 

 

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